Inside Men: Anatomie eines Überfalls

Rezension: Miniserie

Wie klaut man einhundertzweiundsiebzig Millionen Pfund? Tony Basgallop, der Serien wie „Hotel Babylon“ kreierte und die Drehbücher für „What Remains“ und „To the Ends of the Earth“ schrieb, beschäftigt in INSIDE MEN die Frage, was passiert, wenn drei vollkommen unterschiedliche Männer ein gemeinsames Verbrechen planen. Regisseur James Kent („Marchlands“, „The White Queen“, „Die geheimen Tagebücher der Anne Lister“) inszenierte das vierteilige Krimidrama im gemächlichen Tempo, aber nicht minder spannend. Im Fokus stehen die Entwicklungen der Charaktere, während sich der Plan des Verbrechens in wiederholten Rückblenden langsam entblättert. Inside Men: Anatomie eines Überfalls weiterlesen

Accused: Von Schuld und Sühne

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© RSJ Film – r: Marc Warren[/white_box]
Rezension: Staffel 1

Anthologie-Serien sind im britischen Fernsehen keine Seltenheit und haben einen ganz eigenen Reiz. So können mehrere Autoren ihre Visionen zu einem übergeordneten Thema verwirklichen. Für die Zuschauer bieten sich so verschiedene Herangehensweisen und – wenn man so will – ein Plus an Kreativität. Auch die erste Staffel von „Accused“ bietet sechs Geschichten mit sechs Schicksalen.

Kreateur Jimmy McGovern („Für alle Fälle Fitz“, „The Street“) erzählt von Menschen, die sich schuldig gemacht haben und zeigt in Rückblenden, wie und zu welchen Taten es gekommen war. Dabei porträtiert er keineswegs die üblichen Verdächtigen, sondern Menschen, die aufgrund fataler Fehlentscheidungen in scheinbar ausweglose Situationen geraten. McGovern und seine Koautoren – Esther Wilson („Moving on“), Daniel Brocklehurst („Shameless“, „Exile“), Alice Nutter („The Street“, „Justice“) und Steven McLaughlin – entwerfen überaus glaubwürdige Szenarien und bringen ihre Protagonisten in ein moralisches Dilemma. Accused: Von Schuld und Sühne weiterlesen