Sherlock: Eine Legende kehrt zurück

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© 2010 Hartswood Films – Benedict Cumberbatch, Martin Freeman[/white_box]
Rezension: Staffel 1

Zugegeben, manch einer war skeptisch, als vor einiger Zeit angekündigt wurde, dass die BBC eine Neuauflage von Sherlock plane und ihn ins 21. Jahrhundert versetzen wolle. Manche, weil ihnen die Serie reichlich verstaubt vorkam und andere, weil sie zu den Sherlock-Hardlinern gehören und ihn sich einzig im London des 19. Jahrhunderts vorstellen können. Sherlock: Eine Legende kehrt zurück weiterlesen

Primeval: Phoenix aus der Asche

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© ITV, ProSieben, polyband – Hannah Spearritt, Andrew Lee Potts[/white_box]
Rezension: Staffel 5 aka 4.2

Wer hätte beim Sender ProSieben seinerzeit beim Start der ersten Folge von Primeval in Deutschland wohl gedacht, dass der deutsche Untertitel beinahe prophetisch sein würde? Nachdem die Abenteuer-Serie um geheimnisvolle, Raum und Zeit überbrückende Anomalien, Verschwörungen und vor allem Dinosaurier nach der dritten Staffel wegen zu hoher Kosten eingestellt wurde, feierte sie wie der mythologische Phoenix aus der Asche ihre eigene „Rückkehr der Urzeitmonster“- auch wenn „Monster“ nach wie vor ein etwas diffamierender Terminus für die ausgestorbenen Erdbewohner ist. Primeval: Phoenix aus der Asche weiterlesen

Krieg und Frieden: BBC-Verfilmung von 1972

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© 1972 BBC, polyband – r: Anthony Hopkins[/white_box]
Rezension: Teil 1 der Miniserie

Hintergrund der Geschichte ist die Zeit von 1805, dem Beginn des dritten Koalitionskrieges gegen Frankreich bis 1812, dem Jahr, in dem Napoleons Russlandfeldzug scheiterte.

Der unehelich geborene Pierre Besùchow (Anthony Hopkins) kehrt von Paris nach Petersburg zurück, da sein Vater im Sterben liegt und ihn vor dem Tod nochmal zu sehen wünscht. Besuchòw ist ein etwas naiver, tollpatschiger aber tiefgründiger junger Mann sowie glühender Napoleon-Verehrer, wofür er von den Adelssprossen der Petersburger Gesellschaft belächelt wird. Hier trifft er Andrej der sich ständig über Frauen im Allgemeinen und seine schwangere Frau Lisa im Besonderen beschwert. Ehefrauen sind ihm lästig und deshalb entschließt er sich in den Krieg gegen Napoleon zu ziehen und bringt seine Frau zu seinem eigensinnigen Vater, wo sie das Kind bekommen soll. Dort wohnt auch seine Schwester Maria Bolkonskaja. Krieg und Frieden: BBC-Verfilmung von 1972 weiterlesen

Ashes to Ashes: Zurück in die 80er

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© 2007 BBC/Kudos – Keeley Hawes, Philip Glenister[/white_box]
Rezension: Staffel 1

Die Siebziger waren groovy. Die Achtziger sind Kult… wohlgemerkt, die aus dem letzten Jahrhundert, falls ein paar Postmillenniumgeborene mitlesen. Und selbst wenn man sich bei dem Gedanken an verbrecherische Modesünden und katastrophale Frisuren am liebsten eine Tüte über den Kopf ziehen will, kommt man nicht umhin festzustellen, dass man – wenn man in den 1980er Jahren aufgewachsen ist – diese in der Regel auch geliebt hat. Schulterpolster, neonfarbige Plastikohrringe, Stulpen und die Erfindung des Walkman – das alles entlockt einem heute ein nostalgieschwangeres Seufzen oder auch ein peinlich berührtes Lachen – je nachdem, wie stark man dem damaligen Zeitgeist gefolgt war.

Ashes to Ashes
© 2007 BBC/Kudos – Philip Glenister

„Ashes to Ashes“ entführt uns genau in dieses Jahrzehnt, wenn die Polizistin und alleinerziehende Mutter Alex Drake (Keeley Hawes) im Jahr 2008 von einer Kugel getroffen wird und 1981 im Outfit einer Prostituierten erwacht. Wem das Szenario bekannt vorkommt – „Ashes to Ashes“ ist die Nachfolgeserie oder neudeutsch das Spin-off von „Life on Mars“. Damals katapultierte es Detective  Sam Tyler (John Simm) nach einem Autounfall nicht nur ins Koma, sondern auch zwei Staffeln lang in die frühen 1970er Jahre. Im damaligen Manchester musste er herausfinden, was mit ihm passiert war und sich mit heute absurd bis kriminell wirkender Verbrechensaufklärung auseinandersetzen. Seine Versuche, die Fälle moderner und vor allem politisch korrekter anzugehen, wurden von einem gewissen Detective Inspector Gene Hunt (Philip Glenister) mit sorgfältiger Regelmäßigkeit torpediert. Ashes to Ashes: Zurück in die 80er weiterlesen

Primeval: Manchmal kommen sie wieder

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© ITV, ProSieben, polyband – Andrew Lee Potts, Hannah Spearritt[/white_box]
Rezension: Staffel 4 aka 4.1

Totgesagte leben länger, heißt es. Im Fall der Abenteuer-Mystery Serie „Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster“ trifft das durchaus zu. Nachdem sie im Jahr 2009 nach der dritten Staffel den üblichen Quotentod starb – wobei es wohl weniger an den Quoten lag als vielmehr an den hohen Produktionskosten – gab es zwei Jahre später eine Wiederauferstehung. Zu verdanken hat man das keineswegs einer Überzahl an protestierenden Fans, die einer Guerillaaktion gleich den britischen Sender ITV mit Gummi-Dinosauriern beschenkte… eine nette Idee wär‘s gewesen. Nein, es waren die Verantwortlichen selbst, die die Köpfe zusammensteckten und sich schlussendlich auf eine internationale Zusammenarbeit einigten, die die Finanzierung einer vierten und fünften Staffel ermöglichte. Primeval: Manchmal kommen sie wieder weiterlesen