Dates: London, Lust und Frust

Rezension: Miniserie

2007 kreierte Bryan Elsley die äußerst erfolgreiche Adoleszenz Serie „Skins“, in der er auf unterhaltsame aber auch realistische Weise den schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens thematisierte. In DATES widmet sich Elsley nun dem Paarungsverhalten moderner Großstädter. Dates: London, Lust und Frust weiterlesen

The Fear: Geschichte einer Eskalation

Rezension: Miniserie

Aus dem Jahr 2012 stammt die Channel 4 Miniserie THE FEAR. Erst kürzlich war das kleine Gangster-Drama auch in Deutschland zu sehen. Kreiert, geschrieben und produziert wurde die dunkle Geschichte um einen an Demenz erkrankten Kriminellen von Richard Cottan, der bereits Episoden für die britische Version von „Kommissar Wallander“ schrieb und das Drehbuch zu „Colditz – Flucht in die Freiheit“ verfasste. The Fear: Geschichte einer Eskalation weiterlesen

Secret State: A Very British Coup

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© Channel 4 2012, Foto: Matt Squire – Gabriel Byrne[/white_box]
Rezension: Miniserie

Inspiriert von Chris Mullins Roman „A Very British Coup“, der 1988 schon einmal als Miniserie verfilmt wurde – hier aber wesentlich stärker an der Vorlage angelehnt war – schuf Drehbuchautor Robert Jones („Lennon Naked“) 2012 den vierteiligen Politthriller SECRET STATE. Jones versetzt die Story in die aktuellen Nachwehen der Wirtschafts- und Bankenkrise sowie der Terrorismusbekämpfung und spiegelt somit ein erschreckend realistisches Bild politischer Ränkespiele. Secret State: A Very British Coup weiterlesen

Skins: Hautnah erwachsen werden

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© All3Media – vlnr: Joe Dempsie, Dev Patel, Nicholas Hoult, Mike Bailey, Mitch Hewer, April Pearson, Aimee-Ffion Edwards, Larissa Wilson, Hannah Murray[/white_box]
Rezension: Staffel 1 bis 3

Erinnert ihr Euch noch an den Jungen aus „About a Boy“, der immer so seltsam gekleidet war und Will Freeman alias Hugh Grant so lange auf die Nerven ging, bis dieser ihn zur Tür herein und in sein Leben ließ? Gegen Ende des Films schmetterten beide etwas neben dem Ton, aber dafür umso leidenschaftlicher „Killing Me Softly With His Song“. Fünf Jahre nach dem „Tag der toten Ente“ ist aus Nicholas Hoult ein attraktiver junger Mann geworden, dessen Singstimme sich merklich verbessert hat und der seither in etlichen Film- und Serienproduktionen unterwegs ist. 

Dazu zählt auch die Adoleszenz-Serie „Skins“, die nicht nur in Großbritannien zum Hit wurde. Erzählt werden die Geschichten von befreundeten Jugendlichen, die in Bristol den schmerzlichen Prozess des Erwachsenwerdens durchleben. Einmal mehr versuchten sich die Amerikaner mit kanadischer Unterstützung an einem Remake und scheiterten nicht nur an den Zuschauerzahlen, sondern auch an einer Protestwelle aufgebrachter, amerikanischer Eltern. So ist es zwar erlaubt, in den Staaten televisuell immer wieder Gewalt und Serienkillermentalitäten zu thematisieren, doch bei Teenagern, die sich wie eben solche benehmen, hört der Spaß auf. MTV zog nach nur einer Staffel des Kopierversuchs den Stecker. Skins: Hautnah erwachsen werden weiterlesen

Free Agents

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© Channel 4 Television 2009 – Stephen Mangan[/white_box]
Rezension: Miniserie

Alex Taylor (Stephen Mangan, „Green Wing“, „Episodes“) und Helen Ryan (Sharon Horgan, „Broken News“) arbeiten in der Künstleragentur CMA und sind beide emotional beschädigt. Vermutlich sind sie deshalb auch in Helens Bett gelandet. Der One Night Stand endet nach dem postkoitalen Geplauder mit Tränen. Alex hat eine Scheidung hinter sich und das macht ihn sehr sensibel.

Die etwas resolutere Helen hingegen trinkt sich gerade durch eine anhaltende Trauerphase. Ihr Verlobter Pete war mit 34 Jahren an einem unentdeckten Herzfehler gestorben. Doch sie betont, dass sie „nur“ eine Gewohnheitstrinkerin ist und keine Alkoholikerin. Die Schuldgefühle, die ihr von ihrer Fast-Schwägerin Sophie (Anna Maxwell Martin, „Bleak House“, „South Riding“) permanent eingeredet werden, sind nicht besonders hilfreich. Free Agents weiterlesen