Monate: Juni 2014

Accused

Accused: Liebe, Angst und Mitgefühl

Rezension: Staffel 2 – Für die zweite Staffel der Anthologie-Serie ACCUSED hatte Kreateur Jimmy McGovern („Für alle Fälle Fitz“) zwar nur vier Episoden im Angebot, aber diese sind nicht minder intensiv. Autorentechnisch wurde er – neben Shaun Duggan („EastEnders“), Carol Cullington („Where the Heart Is“) und Isabelle Grey („The Bill“) – wieder von Daniel Brocklehurst unterstützt, der als Stammautor für Paul Abbott („State of Play“, „Hit & Miss“) u.a. Drehbücher zu den Serien „Exile“, „Shameless“ und „Clocking Off“ lieferte.

Sherlock

Sherlock: Totgesagte leben länger

Rezension: Staffel 3 – Der König der Deduktion ist tot. Lang lebe der König! Natürlich stand es außer Frage, dass SHERLOCK zurückkehren würde. Nicht nur aufgrund der literarischen Vorlage und der letzten Szene der zweiten Staffel. Was haben sich die Zuschauer ihre Hirne zermartert, wie Sherlock nicht gestorben sein könnte. Steven Moffat („Doctor Who“) und Mark Gatiss („The League of Gentlemen“) haben sich einen Spaß daraus gemacht, sie rätseln zu lassen und haben mit Bemerkungen wie – es wäre offensichtlich gewesen – Öl ins Feuer gegossen.

HOUSE OF CARDS

House of Cards: Das britische Original

Rezension: Serie 1 und Serie 2 – Wenngleich die amerikanische Fassung von HOUSE OF CARDS derzeit zu Recht Erfolge feiert, was nicht zuletzt am exzellenten Cast liegt, so kommt das Original dieser bissigen Politsatire aus Großbritannien. Die Romantrilogie stammt aus der Feder des Briten Michael Dobbs, der in diesem Fall auch ganz genau wusste, wovon er schrieb. In den Vereinigten Staaten studierte er und verfasste politische Kolumnen für den Boston Globe. Mit zwei Master Titeln und einem Doktor der Philosophie, begann Dobbs Mitte der 1970er Jahre seine politische Karriere in London für die Konservative Partei, den Tories.