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Doctor Who: Back to Ten(nant), Teil 3

DOCTOR WHO SPECIALS
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© BBC 2009, Foto: Adrian Rogers – David Tennant, Michelle Ryan
Rezension: Die kompletten Specials 2009

Seine Tage sind gezählt. Die finale Reise von David Tennant („Broadchurch“) als Doctor vollzog sich in vier Serien-Specials, beginnend mit dem Weihnachtsspecial 2008 und gefolgt von zwei weiteren Sonderepisoden 2009. Das zweiteilige Winter-Special 2009/2010 zog einen endgültigen Schlussstrich unter die David Tennant und Russell T. Davies („Torchwood“) Ära. Nicht nur der Abschiedsschmerz konnte somit versüßt werden. Auch dem neuen Showrunner Steven Moffat („Sherlock“) blieb auf diese Weise mehr Vorbereitungszeit – insbesondere für die Suche nach dem neuen Doctor Darsteller.

Doctor: „Sag mal Junge, welcher Tag ist heute?“
Junge: „Heilig Abend, Sir.“
Doctor: „Und welches Jahr?“
Junge: „Sind Sie blöd oder was?“

DOCTOR WHO SPECIALS

© BBC 2008, Foto: Adrian Rogers – David Tennant, David Morrissey, Dervla Kirwan

Mit DER ANDERE DOCTOR (OT: „The Next Doctor“) wollte man die Fans zunächst ein wenig aus dem Gleichgewicht bringen, indem man die Frage aufwirft, ob sich der neue Doctor möglichweise schon gefunden hatte. Schauspieler David Morrissey („The Walking Dead“) wurde zuvor des Öfteren als Wunschkandidat für die Rolle des Doctors genannt und macht in der Rolle des vermeintlichen Time Lords tatsächlich eine gute Figur.

Am Ende der vierten Staffel war der Doctor allein in seine TARDIS zurückgekehrt. Donna Noble hatte, ja, musste ihn vergessen. Rose blieb im Paralleluniversum und auch die anderen Begleiter hatten sich in ihren neuen Leben eingerichtet. Mit umso mehr Enthusiasmus stürzt er sich nun in ein neues Abenteuer. Angekommen am Weihnachtstag des Jahres 1851 in London, umweht ihn nicht nur echter Schnee, sondern auch ein stark erkennbares Charles Dickens-Flair. Einem „Doctooooor!“ Ruf folgend, eilt er zu einer jungen Frau, die jedoch nicht ihn gemeint hatte – wie er alsbald feststellen muss.

Ein anderer Mann behauptet, der Doctor zu sein und nun gilt es, das Rätsel zu lösen. Wenn er die nächste Reinkarnation ist, wieso kann er sich dann nicht an seinen Vorgänger erinnern? Auf der Suche nach der Lösung bekommen es beide Doctoren mit den Cybermen zu tun. Mit der Unterstützung der ebenso schönen wie skrupellosen Miss Mercy Hartigan – brillant besetzt mit Dervla Kirwan („Injustice – Unrecht!“) – wollen sie eine neue Herrschaft aufbauen.

Regisseur Andy Goddard („Torchwood“) gelang eine unterhaltsam inszenierte Episode mit einigen Slapstick Einlagen und schöner Fotografie. Hier gefällt besonders die Szene auf dem Friedhof mit intensiven Farbkontrasten – dem weißen Schnee, den Männern in Schwarz, dem blutroten Kleid von Miss Hartigan und dem kühl glänzenden Silber der Cybermen. Die Fabrikhallen-Szene wurde übrigens im Torchwood Hauptquartier gedreht, dass eigens dafür umgebaut wurde. Ein bisschen müht sich die Story mit Szenen, in denen schlichtweg zu dick aufgetragen wird und im Ganzen muss man leider sagen, dass es schon bessere Weihnachtsspecials gab.

Im Confidential zur Episode bekommt man nicht nur die üblichen Interviews, sondern auch eine Sicht auf die „Evolution“ der Cybermen von ihren Anfängen in der Klassikserie bis heute. Außerdem ist eine der wohl coolsten Szenen aus der schwarzhumorigen Musical-Serie BLACKPOOL zu sehen, für die Tennant und Morrissey schon einmal gemeinsam vor der Kamera standen. Tango tanzend singen sie den Nancy Sinatra Song „These Boots Are Made for Walkin’“.

Jackson: „Gestatten Sie eine Frage. In keiner der Aufzeichnungen, die ich über Sie gesehen habe, sind Sie je allein gewesen. Immer waren Sie von klugen Begleiterinnen umgeben. Aber diesmal nicht?“
Doctor: „Nein.“
Jackson: „Dürfte ich fragen, wieso?“
Doctor: „Sie gingen fort. Weil sie es sollten oder jemand anderes gefunden haben. Und ein paar… ein paar… vergessen mich. Ich schätze, unterm Strich… brechen sie mein Herz.“

DOCTOR WHO SPECIALS

© BBC 2009, Foto: Adrian Rogers – David Tennant, Michelle Ryan

Der PLANET DER TOTEN (OT: „Planet Of The Dead“) gestaltet sich zu einer äußerst staubigen Angelegenheit. Juwelendiebin Lady Christina de Souza (Michelle Ryan, „Jekyll“) hatte sich gerade um ein antikes Stück bereichert, als sie auch schon vor der Polizei fliehen muss. Sie benutzt einen Bus, in den – ja, ganz genau – auch der Doctor steigt. Wenig später verschwindet das öffentliche Verkehrsmittel in einem Tunnel, und zwar wortwörtlich. Der Doctor und die leicht in Panik geratenen Passagiere finden sich auf einem fremden Planeten wieder. Vermeintlicher Wüstensand, wohin das Auge schaut und ein völlig ramponierter Bus. Schuld daran ist ein Wurmloch, das jedoch nicht zufällig entstanden war. Während sich fünf der Reisenden um den Bus kümmern, machen sich der Doctor und die resolute Christina auf den Weg, um herauszufinden, was es mit dem Planeten und dem Wurmloch auf sich hat. Derweil bittet die Londoner Polizei, die sich das plötzliche Verschwinden des Busses nicht erklären kann, um die Unterstützung von U.N.I.T.

Gedreht wurden die Wüstenszenen in Dubai. Die Probleme, die dabei entstanden, versuchte man mit Humor zu nehmen. Einer der beiden Busse, die für den Dreh benötigt wurden, verschiffte man nach Dubai. Doch bei seiner Ankunft war er schrottreif. Not macht bekanntlich erfinderisch und so schrieb Russel T. Davies die Story ein wenig um, während man den anderen Bus „designmäßig“ anpasste.

James Strong („Broadchurch“) inszenierte das kurzweilige Abenteuer. Der Kontrast zwischen dem tristen London (aka Cardiff) bei Nacht und dem Wüstenplaneten unter gleißender Sonne macht einen gewissen Reiz aus. Auch Michelle Ryan als kriminell veranlagte, schnippische Kurzzeitbegleiterin weiß zu gefallen. Für den besten Lacher sorgt Schauspieler Lee Evans („Verrückt nach Mary“) als Dr. Malcolm Taylor, der den Doctor von der Erde aus unterstützt und ihm schlussendlich mit einer Liebeserklärung um den Hals fällt.

Carmen: „Sie müssen auf sich achtgeben, denn Ihr Lied wird bald ausklingen, Sir.“
Doctor: „Wie bitte?“
Carmen: „Es kommt zurück. Es kommt zurück durch die Dunkelheit. Und dann, Doctor… oh, aber dann… dann wird er klopfen, vier Mal.“

DOCTOR WHO SPECIALS

© BBC 2009, Foto: Adrian Rogers – David Tennant, Lindsay Duncan

In jeglicher Hinsicht ist DER ROTE GARTEN (OT: „The Waters Of Mars“) das Gegenteil zur vorherigen Episode. Dunkel, nass und düster. Der Doctor landet im Jahr 2059 auf dem Mars und plant eigentlich nur einen spaßigen Aufenthalt. Unweit der TARDIS findet er die erste, von Menschen errichtete, Marskolonie. Unter dem Kommando von Captain Adelaide Brooke (Lindsay Duncan, „Rom“) schreiben etliche Wissenschaftler hier Geschichte. Als der Doctor entdeckt und zur Kolonie gebracht wird, erinnert er sich langsam daran, dass diese Marskolonie Schauplatz einer Katastrophe wurde – genau an diesem Tag. Das Tragische daran ist, dass er das Unglück nicht verhindern darf, denn es handelt sich um einen Fixpunkt in Raum und Zeit, der passieren muss, um notwendige, zukünftige Ereignisse zu bedingen.

Kaum will er die Kolonie verlassen, beginnt die Bedrohung, die zum unweigerlichen Desaster führen wird. Eine Wasser produzierende Spezies namens Flood befällt die menschlichen Körper und breitet sich aus. Mithilfe der Forscher wollen sie die Erde erreichen. Um das zu verhindern, wollen die Kolonisten das Camp evakuieren und flüchten, doch das Wasser ist unerbittlich und schnell. Als der Doctor auf dem Weg zur TARDIS über Funk das Katastrophenszenario miterlebt, trifft er eine folgenschwere Entscheidung.

Graeme Harper („Robin Hood“) hat schon Folgen der Klassikserie inszeniert. „The Waters of Mars“ ist seine bislang letzte Regiearbeit für die Neuauflage der Doctor Who Serie. Und ihm gelang eine hervorragende Mischung aus Drama und Action. Tennant und Duncan spielen ihre jeweiligen Charaktere großartig und haben dank des Drehbuchs auch die nötigen Szenen dafür bekommen. Schon eine Weile allein unterwegs, erliegt der Doctor seinem Gotteskomplex. Ihm fehlt die Sicht eines menschlichen Begleiters. Die Stimme der Vernunft ist letztlich Adelaide Brooke, die den Time Lord auf schockierende Weise daran erinnert, dass er eben nicht der Herrscher über Leben und Tod ist.

Doctor: „Ich hab‘ mich lange Zeit nur als Überlebenden gesehen. Das war ein Irrtum. Ich bin der Sieger. Ja, das bin ich. Der Time Lord, der nur den Sieg kennt.“
Adelaide: „Und es gibt keinen, der Sie aufhalten kann?“
Doctor: „Nein.“
Adelaide: „Das ist falsch, Doctor. Es ist mir total egal, wer Sie sind. Ein Time Lord, der nur den Sieg kennt, ist falsch.“

DOCTOR WHO SPECIALS

© BBC 2009, Foto: Adrian Rogers – Bernard Cribbins, David Tennant, John Simm

Der Zweiteiler DAS ENDE DER ZEIT (OT: „The End Of Time“) bedeutet auch das Ende für den Doctor. Vier Mal wird es klopfen, bevor es Zeit ist, zu gehen. Nicht nur Carmen aus der Episode PLANET DER TOTEN hatte dies angekündigt. Auch die Ood hatten den Doctor mehrmals darauf hingewiesen, dass sein Lied bald verklungen sein wird. Und so rufen sie den Time Lord auf ihren Planeten, um ihm zu zeigen, was ihn erwarten wird. Die Menschheit wird derweil von bösen Träumen geplagt. Nur Donnas (Catherine Tate, „Das Büro“, „Big School“) Großvater Wilfred Mott (Bernard Cribbins, „Jackanory“) kann sich an sie erinnern. Ihm wird bewusst, dass etwas Furchtbares bevorsteht und sie die Hilfe des Doctors brauchen werden. In „geheimer Mission“ trommelt er all seine Freunde zusammen, die sich scherzhaft „die Silberhaartruppe“ nennen und macht sich gemeinsam mit ihnen auf die Suche nach dem Doctor. Eine der humorigsten Szenen ist hier sicher die mit der forschen Minnie – gespielt von June Whitfield („Absolutely Fabulous“, „Last of the Summer Wine“) – die es sich nicht nehmen lässt, dem Doctor bei einem gemeinsamen Foto in den Hintern zu kneifen.

Minnie: „Oh, aber du hast nie erwähnt, was für ein Schnuckelchen er ist. Er sieht blendend aus.“

Den ersten großen Schock muss der Doctor verkraften, als er erfährt, dass der Master wiederauferstanden ist. John Simm („Life on Mars“) ist einmal mehr in seinem Element und spielt den Antagonisten wieder hingebungsvoll psychopathisch. Milliardär Joshua Naismith (David Harewood, „Robin Hood“, „Homeland“) hatte nach der Zerstörung von Torchwood ein Portal in seinen Besitz gebracht, das aus einem abgestürzten Raumschiff der Vinvocci geborgen wurde. Nun lässt er den Master entführen, um mit seinem Wissen das Portal in Gang zu bringen. Naismith‘ grenzenlose Naivität gibt dem Master jedoch die Möglichkeit, die Erde ein weiteres Mal zu unterjochen. Als dem Doctor klar wird, was das Portal kann, ist es bereits zu spät. Sämtliche Menschen der Erde – mit Ausnahme von Donna und Wilfred – werden zu Abbildern des Masters. Sie sind nun die Master Rasse.

Doctor: „Ich werde sterben.“
Wilfred: „Ich wohl auch irgendwann.“
Doctor: „Wagen Sie es ja nicht.“
Wilfred: „Na gut. Ich versuch’s zu lassen.“

Der zweite Teil des Finales beginnt mit Bildern eines untergehenden Gallifrey. Der Doctor besitzt das Moment, mit dem er den Zeitkrieg beenden will, wodurch jedoch Daleks und Time Lords gleichermaßen ausgelöscht werden. Eine Begebenheit, die im Jubiläumsspecial DER TAG DES DOKTORS von Steven Moffat wieder aufgegriffen wird. Der Lord Präsident Rassilon (Timothy Dalton, „Penny Dreadful“) hat allerdings nicht vor, das Zeitliche zu segnen und lässt einen Plan entsinnen, mit dem Gallifrey gerettet werden kann. Ein teuflisches Unterfangen, bei dem nicht nur die Frage beantwortet wird, warum der Master seit Kindestagen ein stetes Klopfen vernimmt. Es bedeutet auch das Ende der Zeit selbst und somit der Untergang allen irdischen Lebens. Gezwungen, gegen seine eigene Rasse zu kämpfen, muss der Doctor auch die Entscheidung treffen, eine tödliche Waffe zu benutzen.

Die Szenen zwischen dem Doctor und Wilfred sind allesamt herzzerreißend – sowohl brillant geschrieben als auch hervorragend gespielt. Bernard Cribbins und David Tennant rühren einen zu Tränen. Der alte Mann und seine Kriegsgeschichten und mit dem Doctor vereint in Angst und Trauer um dessen bevorstehendem Tod. Wenn der Doctor am Ende eine Abschiedstour macht, bei der er sich von allen Begleitern, Mitstreitern und Freunden verabschiedet und bei der auch noch einmal einige Alien Rassen zu sehen sind, die in den vorherigen vier Staffeln dabei waren, geht einem Whovian das Herz auf.

Ood Sigma: „Dieses Lied geht zu Ende. Aber die Geschichte endet nie.“

Regie führte Euros Lyn („Broadchurch“, „Last Tango in Halifax“), der nicht nur bei DOCTOR WHO bereits etliche Episoden inszenierte, sondern auch für die  grandiose, dritte TORCHWOOD Staffel verantwortlich war. Ex-Bond Darsteller Timothy Dalton überzeugt als charismatischer Time Lord Präsident – besonders wegen seiner Stimme sollte man die beiden Episoden unbedingt im englischen Original anschauen. Und natürlich freut man sich über die Kurzauftritte der Begleiterinnen und Begleiter seit 2005.

Am Schluss stehen die Regeneration und der Beginn einer neuen Ära in Form von Matt Smith als der Doctor. All das Herzblut, das David Tennant in diese (für ihn) Traumrolle gelegt hatte, wird in seiner letzten Szene spürbar. Somit wird er für alle Doctor Who Fans sicher einer der beliebtesten Doctor Darsteller bleiben.

Doctor: „Ich möchte nicht gehen…“

polyband hat wieder alles rausgeholt und mit der DVD und BD Ausstattung der Kultserie die Ehre erwiesen, die ihr gebührt. Neben einem Booklet finden sich alle Confidentials zu den jeweiligen Episoden, ein Videotagebuch von David Tennant, entfernte Szenen, Audiokommentare, die Doctor Who Proms und ein Bericht von der Comic Con 2009. Sowohl Sprache als auch Untertitel sind in Deutsch und Englisch enthalten. Der FSK Button ist von der O-Card abziehbar.

DVD Ausstattung

Doctor Who - Specials - DVD Cover

Coverfoto: polyband

Format: PAL
Disc-Type: DVD-9
Ländercode: 2
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 (1,78:1)
Audio: Dolby Digital 5.1
Anzahl der Disks: 5
Altersfreigabe: 12
Laufzeit: ca. 314 Min. + Bonus (ca. 424 Min.)
Extras: Booklet, Confidentials, Videotagebuch, Audiokommentare, Deleted Scenes, 2 Features („Doctor Who Proms“ + „Doctor Who at Comic Con“)
Verpackung: Softbox in O-Card, FSK Button von O-Card abziehbar
Label: polyband

Episoden
  • Disc 1: Der andere Doctor – The Next Doctor (Weihnachtsspecial 2008, 60:33 Min.)
    Bonus: Confidential (56:19 Min.), Doctor Who at the Proms (59:10 Min.)
  • Disc 2: Planet der Toten – Planet Of The Dead (Osterspecial 2009, 59:02 Min.)
    Bonus: Confidential (57:03 Min.)
  • Disc 3: Der rote Garten – The Waters Of Mars (Herbstspecial 2009, 62:11 Min.)
    Bonus: Confidential (57:59 Min.)
  • Disc 4: Das Ende der Zeit, Teil 1 – The End Of Time, Part One (Winterspecial – Weihnachten 2009, 59:43 Min.)
    Bonus: Confidential (57:05 Min.), Videotagebuch – Die letzten Tage von David Tennant (40:42 Min.), BBC-Weihnachtsclips (53 Sek.), Audiokommentar mit David Tennant, Catherine Tate & Euros Lyn
  • Disc 5: Das Ende der Zeit, Teil 2 – The End Of Time, Part Two (Winterspecial – Neujahr 2009/2010, 72:43 Min.)
    Bonus: Confidential (56:55 Min.), Doctor Who auf der Comic Con 2009 (21:05 Min.), Entfallene Szenen mit Vorwort von Russell T. Davies (17:12 Min.), Audiokommentar mit David Tennant, John Simm & Euros Lyn

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