The Inbetweeners: Die letzte Peinlichkeit

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© UNIVERSUM Film GmbH – vlnr: James Buckley, Joe Thomas, Simon Bird, Blake Harrison[/white_box]
Rezension: Staffel 3

Es ist wieder soweit. Ein weiteres Mal darf man amüsiert angewidert oder auch angewidert amüsiert sein. In der dritten und letzten Staffel  von „The Inbetweeners“ kann man einmal mehr darüber nachdenken, ob man über den Humor der Serie nur lachen kann, kurz bevor man nachts um halb drei in einer Eckkneipe hackedicht vom Hocker fällt. Und dann schulterzuckend feststellen – es geht auch so.

Wer bis hierhin durchgehalten hat, ist ohnehin Fäkalhumor-resistent. Der Igitt-Faktor wird noch einmal hochgeschraubt (ja, das geht). Da heißt es einfach: locker bleiben und weiter lachen.

Alles beginnt mit einem zur Hälfte heraushängenden Hoden, den Simon (Joe Thomas), ohne es zu merken, auf einer Schüler-Modenschau präsentiert, um für den guten Zweck zu sammeln. Der gute Zweck heißt Alistair Scott (Steven Webb, „Bad Girls“) und hat gerade eine Nierentransplantation hinter sich. Doch der ist immer noch ein Arsch, findet Jay (James Buckley), den es im Übrigen äußerst frustriert, dass er nicht gefragt wurde, ob er auch über den Laufsteg gehen will. Schließlich sähe er doch verdammt gut aus.

The Inbetweeners
© UNIVERSUM Film GmbH – vlnr: Emily Atack, Joe Thomas, Simon Bird, Emily Head

Dass nur er selbst dieser Überzeugung ist, scheint für Jay genauso unerheblich wie die Tatsache, dass seine Freunde keine seiner mit wachsender Begeisterung erfundenen Geschichten glaubt. Mal abgesehen von seinen zahlreichen, angeblichen Sexabenteuern, hat er auch noch einen Dealer an der Hand, der ihn stetig mit gutem Stoff versorgt und Stunt-Fahrer war er auch schon mal.

Jay: „Ich kann dir gern die DVD zeigen, auf der ich durch fünf brennende Reifen gesprungen bin.“
Will: „Damit hast du es ins Guinness-Buch der erfundenen Rekorde geschafft?“

Simon, der sich trotz totaler Chancenlosigkeit Carli D’Amato (Emily Head) immer noch nicht aus den Kopf geschlagen hat, macht die Bekanntschaft mit Tara (Hannah Tointon, „The Hour“, „Switch“) und hat ganz plötzlich eine Freundin. Nachdem er Will, Jay und Neil mit Tara-Geschichten gehörig auf den Geist geht, wird er von ihr auch schon mit einem Plan für „das erste Mal“ konfrontiert.

In Warwick, in der WG von Taras Schwester Sophie (Charlie Covell, „Dr. Slippery“) soll es stattfinden. Es stellt sich nicht die Frage, ob es schlimm endet, sondern nur wie schlimm es endet.

The Inbetweeners
© UNIVERSUM Film GmbH – vlnr: Blake Harrison, James Buckley, Simon Bird, Joe Thomas

Auch Will (Simon Bird) wird vom weiblichen Geschlecht umworben. Er wünschte nur, es wäre nicht so. Taras Freundin Kerry (Abbey Mordue) ist ihm wortwörtlich nicht nur eine Nummer zu groß. Sie ist auch noch verdammt anhänglich. Tapfer begegnet er diesem Umstand mit brutaler Ehrlichkeit. Und das, obwohl Kerry für gewisse sexuelle Gefälligkeiten durchaus zur Verfügung stehen würde.

Dem nicht genug, wird Will auch noch zu seinem ersten Drogenkonsum überredet. Nicht, dass seine Kumpels ihm da schon etwas voraus hätten, doch Will krönt diese Erfahrung mit einer Fahrt in die Notaufnahme. Großmaul Jay ist dahingehend eher wegen polizeilicher Ermittlungen beunruhigt.

Jay: „Wenn ich so gutaussehend in den Knast komme, ist mit meiner analen Jungfräulichkeit Sense.“

Der gute Neil (Blake Harrison), der das intellektuelle Fassungsvermögen eines Fingerhuts besitzt, scheint der Einzige der vier Jungs zu sein, der tatsächlich schon mal Sex hatte – so richtig echten, ein paar Sekunden dauernden Sex. Eine missverstandene SMS bringt ihn in arge Schwierigkeiten, als er glaubt, nun Vater zu werden.

Will: „Wenn es um den Tod von Gehirnzellen ging, hatte Neil keinen großen Spielraum.“

The Inbetweeners
© UNIVERSUM Film GmbH – vlnr: Simon Bird, Joe Thomas, James Buckley

Doch das alles ist nur halb so wild, wenn Simon mit der Hiobsbotschaft kommt, dass seine Familie umziehen wird. Will plant daraufhin einen Camping Trip, um ihm den Abschiedsschmerz zu versüßen. Doch was Will plant, geht bekanntlich nie auf und mit der tatkräftigen Unterstützung von Jay und Neil wird der Trip so unvergesslich, dass Simon ihnen fast die Freundschaft kündigt. Aber nur fast. Schließlich lassen die Vier im Kinofilm „The Inbetweeners Movie“ (dt. Titel: „Sex on the Beach“, 2011) noch mal so richtig die Sau raus.

Universum Film hat die dritte Staffel von „The Inbetweeners“ am 02.11.2012 veröffentlicht. Den Ton gibt es auf Deutsch und Englisch mit optionalen, englischen Untertiteln für Hörgeschädigte. Auch an Bonusmaterial kommt abermals einiges zusammen, wenngleich auch hier wieder  – wie schon in Staffel 1 und 2 – jegliche Untertitel fehlen.

DVD Ausstattung
The Inbetweeners - Staffel 3 - DVD Cover
Coverfoto: Universum Film

Format: PAL
Ländercode: 2
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Englisch (HoH, optional)
Bildformat: 16:9 anamorph (1,78:1)
Audio: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Anzahl der Disks: 1
Altersfreigabe: 16
Laufzeit: ca. 152 Min. (6 x ca. 25 Min.) + Bonus
Extras: A day in the life of Simon Bird, Joe Thomas, James Buckley, Blake Harrison and Greg Davis, The Boys Thoughts from spa, Deleted Scenes, Easter egg, In the car, Outtakes, The Squirell
Verpackung: Softbox
Label: Universum Film GmbH

Episoden + Bonus
  • 3.01 Die Fashion Show (25:28 Min.)
  • 3.02 Ein sonderbarer Konzertabend (25:24 Min.)
  • 3.03 Wills Dilemma (24:37 Min.)
  • 3.04 Der Ausflug nach Warwick (24:52 Min.)
  • 3.05 Sturmfrei (24:48 Min.)
  • 3.06 Der Camping Trip (26:43 Min.)
  • Bonus (ohne Untertitel)
    A day in the life of Simon Bird, Joe Thomas, James Buckley, Blake Harrison and Greg Davis (42:38 Min.)
    The Boys Thoughts from spa (15:47 Min.)
    Deleted Scenes (7:42 Min.)
    Easter egg (2:08 Min.)
    In the car (2:57 Min.)
    Outtakes (5:08 Min.)
    The Squirell (1:51 Min.)

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