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Sherlock: Widerstand ist zwecklos

Sherlock
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© Hartswood Films 2012, BBC – Benedict Cumberbatch, Martin Freeman
Rezension: Staffel 2

Eben noch in „Doctor Who“, jetzt in „Sherlock“. Steven Moffat ist dieser Tage nicht nur schwer beschäftigt. Er ist aus der Liste der erfolgreichen TV Serien Produzenten in Großbritannien auch nicht mehr wegzudenken. Gerade hat er einen BAFTA Television Special Award in Anerkennung seiner hervorragenden, kreativen Leistungen als Autor fürs Fernsehen erhalten. Der gebürtige Schotte ist ungemein fleißig und hat ein Gespür fürs Publikum. Von 2000 bis 2004 amüsierte er uns mit der Beziehungskomödie „Coupling“, für deren Hauptcharaktere Steve und Susan der Autor und seine Ehefrau Sue Vertue Pate standen. 2007 folgte die ebenso erfolgreiche Miniserie „Jekyll“, in der der irische Schauspieler James Nesbitt („Murphy’s Law“) die Doppelrolle von Dr. Tom Jackman und dessen Alter-Ego Hyde übernahm. Während Moffat 2010 die Funktion als Show Runner und Chef-Autor in „Doctor Who“ antrat, kreierte er mit Freund und Kollege Mark Gatiss ganz nebenbei eine der zurzeit erfolgreichsten Krimiserien.

Stallmeister: „Auf Ihren Fotos sehen Sie größer aus.“
Sherlock: „Das ist einem langen Mantel und einem kurzen Freund geschuldet.“

„Sherlock“ ist die televisuelle Wiedergeburt des berühmtesten Detektivs der Welt. In unzähligen Zeitschriften (ob online oder auf Papier) wurde die Modernisierung von Sir Arthur Conan Doyles literarischer Erfindung mit Superlativ-Begriffen überschüttet. Und das zu Recht. „Sherlock“ ist nicht einfach nur eine weitere Interpretation der Holmes und Watson Abenteuer. Moffat und Gatiss versetzten das beratende Detektiv-Traumteam ins London der Gegenwart und statteten sie mit allen Dingen aus, die ein moderner Mensch heutzutage nutzt. Ob Laptop, Handy oder iPhone – man schreibt sich SMS, hat einen eigenen Blog oder kommuniziert via Skype. Hätte Sherlock Holmes tatsächlich existiert und man hätte ihn ins Heute geschickt – er hätte seine helle Freude daran.

Sherlock - Staffel 2

© Hartswood Films 2012, BBC – Benedict Cumberbatch, Martin Freeman

Was die neue Version von Moffat und Gatiss auszeichnet, ist die enorme Fülle an Details und die geradezu liebevoll gesetzten Referenzen an den Klassiker. Und so etwas ist nur möglich, wenn man den Stoff genau kennt. Die beiden Autoren sind selbsterklärte Sherlock Holmes Fanboys, haben alle sechzig Arthur Conan Doyle Geschichten gelesen und etliche, filmische Interpretationen gesehen. Ihre Neu-Verfilmungen beruhen nie auf nur einem Fall. Raffiniert bedient man sich etlicher Conan Doyle Vorlagen und fügt sie – neben den modernen Entsprechungen – zu einem schlüssigen Ganzen zusammen. Die Titel für Watsons Blog-Einträge verweisen beispielsweise auf andere Kurzgeschichten. Selbst der Deerstalker findet seinen Weg in die aktuelle Fassung, wenn er als Accessoire genutzt wird, um Sherlock vor der Presse zu schützen. Und das sind nur einige Dinge, die einem auffallen (könnten).

War die erste Staffel schon ein großer Erfolg, der ganz nebenbei Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch („Dame, König, As, Spion“) in die Hall of Fame britischer Schauspieler katapultierte, so wurde die zweite Staffel geradezu gefeiert. Das lag nicht nur an der langen Wartezeit und der inzwischen stark gewachsenen Fangemeinde, sondern in erster Linie an der Brillanz der Skripte, die insbesondere bei „Ein Skandal in Belgravia“ und „Der Reichenbachfall“ Ihresgleichen suchen.

„In dieser Staffel […] interessierten uns die Themen Sherlock und Liebe, Sherlock und Angst, Sherlock und Tod.“ Mark Gatiss

Sherlock - Staffel 2

© Hartswood Films 2012, BBC – Lara Pulver

An dieses Konzept hat man sich gehalten und hier die wohl berühmtesten Fälle verarbeitet, mit denen es Sherlock Holmes zu tun hatte. Mit den Waffen einer Frau versucht es Irene Adler (Lara Pulver, „Robin Hood“, „True Blood“) in „Ein Skandal in Belgravia“. Doch Sherlock ist mehr an ihrer Intelligenz interessiert als an ihrer Nacktheit, wenngleich er sich nach ihrer Feststellung „Gescheit ist das neue Sexy“ das erste und einzige Mal verbal verhaspelt. Er sieht in ihr eine Herausforderung, insbesondere deshalb, weil er Irene nicht „lesen“ kann. Seine Deduktionsversuche an ihr laufen völlig ins Leere. Eine Szene, die einem ein breites Grinsen entlockt.

Die Sache mit dem Passwort für Irenes Handy ist so clever wie simpel. Anfänglich fürchteten Gatiss und Moffat, es wäre zu einfach und man würde es als Zuschauer recht schnell erraten können. Doch weit gefehlt. Wenn man am Schluss die Lösung präsentiert bekommt, fällt es einem wie Schuppen von den Augen und erscheint vollkommen logisch. Doch bis dahin steht man auf dem sprichwörtlichen Schlauch. Die Szenen zwischen Sherlock und Irene sind hocherotisch, obwohl Sex für ihn keine Rolle spielt. Ins Ohr geflüsterte Worte, sanfte, aber nie indiskrete Berührungen und zweideutige Äußerungen vermitteln eine sehr sinnliche Spannung. Cumberbatch und Pulver spielen diese Szenen so wirkungsvoll, dass man zustimmen muss, wenn Lara Pulver im Audiokommentar darauf hinweist, dass die Psycho-Duelle der Beiden im Grunde ein Sex-Ersatz sind.

Mycroft: „Ich hoffe, das beunruhigt dich nicht. Es hat mit Sex zu tun.“
Sherlock: „Sex beunruhigt mich nicht.“
Mycroft: „Woher willst du das wissen?“

Fragt man sich, ob Sherlock nicht doch so etwas wie Zuneigung für Irene Adler empfindet, ist dies der liebenswerten Mrs Hudson (Una Stubbs, „Till Death Us Do Part“, „Eine lausige Hexe“) gegenüber zweifellos der Fall. So oft Sherlock sie auch schon allzu schroff behandelt haben mag – für ihn ist sie eine besondere Bezugsperson, die sich fürsorglich um ihn kümmert. Da wundert es nicht, dass er ihr zu Hilfe eilt, als sie von einigen Männern bedroht wird. Er ist verdammt wütend darüber, dass man ihr überhaupt etwas antun will. Dementsprechend schonungslos geht er bei der „Beseitigung“ der Eindringlinge vor.

Sherlock: „Mrs Hudson soll die Baker Street verlassen? England würde untergehen!“

Mark Gatiss stellte sich in „Die Hunde von Baskerville“ einer großen Herausforderung. Diese Geschichte ist mit Abstand die bekannteste aller Sherlock Holmes Fälle und wurde auch am meisten verfilmt. Die Schwierigkeit bestand darin, etwas zu finden, das heutigen Zuschauern tatsächlich einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Man entfernte sich also von der üblichen Geisterhund Story und implizierte eine Verschwörungstheorie mit einer Militär-Basis, auf der hinter verschlossenen Türen schaurige Experimente durchgeführt werden. Die Rolle von Sir Henry übernahm Russell Tovey („Being Human“), der den verängstigten, paranoiden Charakter hervorragend rüber bringt. In einer Nebenrolle ist auch Amelia Bullmore („Suburban Shootout“, „Ashes to Ashes“) als Dr. Stapleton zu sehen, die ein Kaninchen zum Leuchten bringt. Diese leuchtenden Kaninchen gibt es im Übrigen wirklich.

Sherlock - Staffel 2

© Hartswood Films 2012, BBC – Andrew Scott

Während Sherlock in dieser Geschichte eigentlich erst am Schluss auftaucht, um allen klar zu machen, dass es sich nicht um einen Geisterhund handelt, entschied man sich zugunsten der Fans dafür, ihn hier ganz in den Fall zu involvieren und ihn mit seiner größten Angst zu konfrontieren – den Verlust seiner Rationalität. Die Szene am Kamin, in der der völlig aufgelöste Sherlock ein Pärchen an einem der Tische analysiert, um sich selbst und John (Martin Freeman, „Per Anhalter durch die Galaxis“) zu beweisen, noch Herr seiner Sinne zu sein, ist ein echtes Glanzstück. Hier fällt auch der berühmte Sherlock Holmes Satz: „Wenn man das Unmögliche ausschließt, muss das, was übrig bleibt, auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist, wahr sein.“ John verweist auf den Star Trek-Charakter Spock. Zum einen, weil dieser mal in einer Star Trek Episode genau diesen Satz zitierte. Zum anderen, weil Sherlock hier ebenso abfällig über Emotionen spricht, wie Spock, für den die menschlichen Gefühle irrelevant und gefährlich sind.

Falls es einige Zuschauer erstaunt hat, dass Sherlock hier tatsächlich selbst hinterm Steuer eines Autos sitzt, wo er sich doch vermutlich lieber fahren lässt – es wurde wirklich überlegt, ob man das tun sollte. Dem „Sherlock“ Team wurde diese Entscheidung allerdings abgenommen, als sich herausstellte, dass Martin Freeman nicht Autofahren kann.

Sherlock: „Hören Sie. Was ich da gesagt habe, John, das meine ich wirklich ernst. Ich habe keine Freunde. Ich habe nur einen.“

Sherlock - Staffel 2

© Hartswood Films 2010, BBC – Martin Freeman, Benedict Cumberbatch – Männer mit Weitblick

Während sich Sherlocks Nemesis Jim Moriarty (Andrew Scott, „Lennon Naked“) in den ersten beiden Episoden dieser Staffel  allenfalls mal zeigen darf, hat er im Finale „Der Reichenbachfall“ den ganz großen Auftritt. Sherlock ist für Moriarty der ultimative Gegner, weil er auf der „Seite der Engel“ steht. Mit ihm will er sich messen, um ihn dann zu Fall zu bringen. Und dies passiert wortwörtlich. Mit einem Einbruchs-Hattrick in einer Bank, einem Gefängnis und im Tower von London überrumpelt Moriarty zunächst die gesamte Polizei, nur, um sich dann widerstandslos festnehmen zu lassen.

Sherlock wird beim Gerichtsverfahren als Zeuge geladen und macht sich während seiner Aussagen äußerst unbeliebt, da er seine für ihn typische Arroganz nicht zügeln kann. Damit beginnt eine von Moriarty provozierte Demontage des inzwischen populären Genies Sherlock Holmes. Als Moriarty freigesprochen wird und Sherlock zwei entführte Kinder nur aufgrund einiger Partikel eines Schuhabdrucks wiederfindet, mehren sich die Zweifel. Selbst der loyale Detective Lestrade (Rupert Graves, „Die Forsyte Saga“) beginnt sich zu fragen, ob Sherlock ein Schwindler ist und selbst hinter den Verbrechen steckt, die er aufklärt.

Donovan: „Ein Schuhabdruck, mehr hatte er nicht. Ein Schuhabdruck.“
Lestrade: „Na ja, Sie wissen ja wie er ist. CSI Baker Street.“

Sherlock - Staffel 2

© Hartswood Films 2012, BBC – Loo Brealey, Benedict Cumberbatch

Der großartige Showdown auf dem Dach lässt keine Wünsche offen. Allein der verbale Schlagabtausch der beiden Gegner ist grandios geschrieben. Hier wurde noch einmal der Bee Gees Song „Staying Alive“ angespielt, den man schon als Klingelton während der Eröffnung von „Ein Skandal in Belgravia“ hörte. Die Idee mit diesem Song stammt übrigens von Produzentin Sue Vertue, die das mal auf makabre Weise live erlebte, als dieser Klingelton auf einer Beerdigung zu hören war.

„Staing Alive“ ist dann im Grunde auch Programm, denn Sherlock hatte sicher eine Vorahnung, bedenkt man, dass er zuvor um die Hilfe von Pathologin Molly Hooper (Loo Brealey, „Bleak House“) bat – ein Charakter, den es im Übrigen nicht in den Conan Doyle Geschichten gab, der sich hier aber großer Beliebtheit erfreut. Sehr berührend und von Freeman großartig gespielt, ist Johns Reaktion auf den Tod seines besten Freundes. Jeder Zuschauer wird sich am Ende von „Der Reichenbachfall“ gefragt haben: Wie zum Teufel haben sie das gemacht? In der Tat deprimiert es Moffat, wenn er sich den Vorwurf gefallen lassen muss, seine Serien wären zu clever.

„Wir werden uns dafür nicht entschuldigen. Erwartet nicht, währenddessen die Bügelwäsche erledigen zu können. Setzt euch hin, seid aufmerksam und denkt mit. Das Publikum mag Komplexität.“ Steven Moffat

Seit „Sherlock“ so überaus erfolgreich läuft, dass sich Cast und Crew vor Award-Nominierungen kaum retten können, ist der Verkauf der Arthur Conan Doyle Geschichten wieder angestiegen. Viele Fans besorgen sich nun erstmals die Bücher, weil sie die Vorlage kennenlernen und die zahlreichen Referenzen erkennen wollen. Eine Tatsache, über die sich Moffat und Gatiss freuen. Deshalb lehnen sie es auch ab, ihre eigenen Interpretationen als Romane herausbringen zu lassen, weil sie damit bewirken möchten, dass die Originale gelesen werden und nicht die Adaptionen.

Sherlock: „Schlagen Sie mich ins Gesicht.“
John: „Ähm. Schlagen?“
Sherlock: „Ja, kommen Sie. Schlagen Sie mich ins Gesicht. Haben Sie nicht gehört?“
John: „Wenn Sie reden, höre ich oft ‚Schlagen Sie mich ins Gesicht‘, aber für gewöhnlich nur als Subtext.“

Sherlock - Staffel 2

© Hartswood Films 2012, BBC – Benedict Cumberbatch

polyband hat sich nicht lumpen lassen und ihre DVD/BD Veröffentlichungen dieser zweiten Staffel hervorragend ausgestattet. Das Bonusmaterial wurde übernommen und so sei besonders auf die beiden Audiokommentare hingewiesen, die eine Fundgrube an interessanten und amüsanten Informationen bietet, wenn die Autoren, Produzenten und Darsteller mit Spaß aus dem Nähkästchen plaudern.

Sowohl die Tonspur als auch die Untertitel gibt es wahlweise auf Deutsch und Englisch. Auch für die Audiokommentare gibt es die entsprechenden Untertitel, sodass Zuschauer mit nur geringfügigen Englischkenntnissen nicht zurückstecken müssen. Wie schon bei der ersten Staffel ist ein Booklet dabei, das von Oliver Bayan und Michael Ross verfasst wurde und einen amüsanten und erhellenden Einblick in die Serie, die Fälle und die Charaktere verschafft. Besonders lobenswert sind hier die Anführungen vieler Referenzen.

Apropos Untertitel: Wie schon in „Doctor Who“ unterscheiden sich die deutschen UT von der deutschen Synchronisation. Während sich Sherlock und John in den Untertiteln duzen dürfen, ist die Übersetzung der Synchronisation oft eleganter. Da ist es gut, dass man die Wahl hat und Beides mal ausprobieren kann.

Sherlock: „Nehmen Sie meine Hand!“
John: „Na toll, jetzt werden die Leute garantiert reden.“

DVD Ausstattung: Sherlock Serien-Guide

11 Kommentare

  1. Annie sagt

    Um es mal mit einem anderen britischen Superhirn 😉 zu sagen: Oh behave! Yeah, baby, yeah. Interessante Review mal wieder. I am Sherlocked, I believe in Sherlock and Moriarty was real.

  2. Heike sagt

    Danke schön. War diesmal ehrlich gesagt auch eine etwas schwierige Geburt, weil über die Serie schon so viel geschrieben wurde. Dann freuen wir uns mal auf die dritte Staffel. God save the Sherlock… ach nein, Moment, das war ja die Queen. Also dann… God save the Mycroft. 😉

  3. Bernd sagt

    Sehr gut geschrieben! 😉 Ich liebe diese Sherlock folgen! Aber dennoch blieben viele Fragen bei dem Staffelfinale offen! Was war mit diesem „Code“ weswegen ihn die Killer beschützen und warum wollte Moriarty unbedingt, dass er vor Gericht kommt und das Sherlock gegen ihn aussagt? Kann mir da jemand behliflich sein? 🙂

  4. Heike sagt

    Den Code gab es nicht, wie sich im Gespräch auf dem Dach herausstellte. Das war nur eine Finte von Moriarty, der die drei Einbrüche zu Beginn nicht mit diesem Code, sondern schlicht mit der Hilfe bezahlter Mitarbeiter verübte. Dass Sherlock gegen ihn aussagt, war von Moriarty gewollt, weil er wusste, dass Sherlock sich beim Richter und den Geschworenen durch seine Arroganz unbeliebt machen würde. Das half ihm später, Sherlock zu diskreditieren, damit alle annehmen, er stecke hinter den Verbrechen, die er dann selbst aufklärt. Ich hoffe, das hilft weiter. 😉

  5. Bernd sagt

    Ja! 🙂 Erstmal Vielen Dank! Das mit dem Code hatte ich auch so ähnlich verstanden, aber wieso werden Killer von Moriarty angeheuert, die Sherlock beschützen sollen, wegen diesem „Code“ , den es dann ja gar nicht gibt, und wenn sie ihn berührt haben, umgebracht?

  6. Heike sagt

    Ich kann mich irren, aber ich glaube, die ersten Killer wollten den Code, von dem sie glaubten, dass Sherlock ihn hat. Deshalb musste er beschützt werden. Bei jeder Art von „Übergabe“ wurde ein Killer durch den anderen Killer umgebracht. Die Killer am Schluss waren dann die, die Sherlocks Freunde töten sollten, wenn der sich nicht umbringt.

  7. Bernd sagt

    Mhm… Dann bin ich da wohl nicht der Einzigste, der da ein bisschen überfragt ist! 😉 Weil erstens hat ja keine richtige „Übergabe“ stattgefunden, denn er hat die Killer ja einfach nur berührt! (Woher sollten die Killer überhaupt von diesem „Code“, den es gar nicht gibt wissen und warum haben sie dann nicht probiert, an den Code zu kommen?) Und wieso sollten die Killer aufeinander warten? Und da 2 Killer getötet wurden, und Moriarty ja 3 Freunde von Sherlock umbringen lassen möchte (Mycroft spricht ja von 4 Killern), ist ja ein Killer „zu wenig“ übrig. Auch ich vermute, dass diese Sache etwas mit Moriarty zu tun hat, aber dennoch bin ich da etwas überfragt 😀 /Ich bitte jetzt schonmal um Entschuldigung, falls ich bei Ihrer Theorie etwas falsch verstanden haben sollte! 😉

  8. Bernd sagt

    Kleiner Zusatz: Habe mir gerade Die Szene mit dem 2. Killer angeschaut, der ja zugibt, dass er denkt, der Schlüssel von Moriarty sei in Sherlock’s Wohnung. Aber das würde auch immer noch nicht erklären, warum Sherlock nicht berührt werden darf und inwieweit Moriarty da selbst mit drinsteckt, denn schließlich gibt es den Code gar nicht.

  9. Heike sagt

    Das Gerücht, dass es einen Code gibt, den Sherlock haben soll, stammt von Moriarty selbst. Sämtliche Interessenten waren also hinter diesem Code her. Zum einen musste Sherlock also beschattet und beschützt werden, um überhaupt an den Code zu kommen. Zum anderen wurden alle Konkurrenten sofort ausgeschaltet, die Sherlock zu nahe kamen. Eine Übergabe fand ja nie statt. Es wirkte nur immer so, sobald jemand ihm das Leben rettete und ihn dabei berührte.

  10. Bernd sagt

    Ah! Vielen dank 🙂 Habe mir gerade die Folge auch nochmals angesehen! Dies hilft ja auch manchmal schon 🙂 Jetzt bin ich aber mal sehr gespannt, auf nächstes Jahr, wie Sherlock’s Selbstmord aufgelöst wird 😉

  11. Heike sagt

    Gerne! 😉 Ich glaube, es gibt keinen Sherlock Fan, der der 3. Staffel nicht entgegen fiebert. Und bei der Auflösung werden sich alle an die Stirn fassen, weil es vermutlich vollkommen naheliegend war und trotzdem niemand drauf gekommen ist. 🙂

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