Hautnah: Die Methode Hill

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© ITV, Foto: Alan Peebles – Robson Green[/white_box]
Rezension: komplette Serie

Das Krimi-Genre – in welcher medialen Form auch immer – ist das beliebteste der Welt. Das liegt zum einen an der Faszination des Bösen, zum anderen am Vergnügen, Rätsel zu lösen und sicher auch an dem Bedürfnis, letztendlich die Täter hinter Schloss und Riegel zu wissen – auch wenn uns dies sowohl in der Fiktion als auch in der Realität des Öfteren verwehrt bleibt. 

Die in Schottland geborene Kriminalschriftstellerin Val McDermid zählt zum erlesenen Kreis der britischen Autoren, deren Werke fast umgehend in TV-Serien verwandelt werden. Dass die von den Autoren erdachten Verbrechensaufklärer das geschriebene Wort verlassen und in oft äußerst beliebten Fernsehreihen ein neues Zuhause finden, hat hier quasi Tradition. Ob Caroline Grahams Barnaby, Elizabeth Georges Lynley, Mark Billinghams Thorne, Ruth Rendells Wexford oder Colin Dexters Morse. Die Beispiele sind zahlreich. Hautnah: Die Methode Hill weiterlesen

Downton Abbey: Adel verpflichtet

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© 2011 Universal Pictures – vlnr: Elizabeth McGovern, Maggie Smith, Michelle Dockery, Laura Carmichael, Jessica Brown Findlay, Penelope Wilton[/white_box]
Rezension: Staffel 1

Beginnend mit dem Untergang der Titanic im April 1912 bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs im Sommer 1914 erzählt die erste Staffel von „Downton Abbey“ die Geschichte der Familie Crawley. Robert Crawley, Earl of Grantham (Hugh Bonneville, „From Time to Time“, „Wenn Jane Austen wüsste“) liebt das Familienanwesen Downton Abbey und sähe es nur ungern im Besitz angeheirateter Erbfolger. Als beim Untergang der Titanic die schon festgelegten Nachfolger James Crawley  – ein Cousin von Robert – und dessen Sohn Patrick ums Leben kommen, ist guter Rat teuer. Downton Abbey: Adel verpflichtet weiterlesen

Mistresses: Lust, Frust und Freundschaft

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© Ecosse Films 2007, Foto: Warren Orchard – Shelley Conn, Sharon Small, Sarah Parish, , Orla Brady[/white_box]
Rezension: Staffel 1

Beworben wird die BBC-Serie „Mistresses“ als „Sex and the City“ trifft „Desperate Housewives“ – nur aufregender. Zum Glück aufregender, kann man da nur sagen. Denn beide amerikanischen Serien werden den „Mistresses“ nicht mal im Ansatz gerecht und ich würde „Mistresses“ nicht mit den doch recht eindimensionalen, amerikanischen Serien vergleichen wollen. 

Die vier Frauen in den Dreißigern sind schon lange befreundet obwohl sie alle sehr unterschiedliche Charaktere haben und dabei jede auf ihre Art sehr erfolgreich ist. Mistresses: Lust, Frust und Freundschaft weiterlesen

Poirot: Der gepflegte Belgier

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© Carnival Films, ITV – „Murder In Mesopotamia“ – David Suchet[/white_box]
Rezension: Collection 8

Oui, oui. Monsieur Hercule Poirot verbittet es sich, ein Franzose genannt zu werden. Er ist Belgier und die erste, private Schnüffelnase, die sich Agatha Christie erdacht hatte. 1920 veröffentlichte Christie ihren ersten Roman „The Mysterious Affair at Styles“ („Das fehlende Glied in der Kette“) in den USA. Erst ein Jahr später konnte man das Buch auch in ihrem Heimatland Großbritannien erwerben. Hier hatte der Mann mit dem perfekt geformten Oberlippenbärtchen und dem komischen Gang seinen ersten Fall (lässt man die Kurzgeschichten mal außer Acht), dem noch etliche folgen sollten. Trotzdem auch Miss Marple zu Agatha Christies berühmtesten, literarischen Charakter-Erfindungen zählt, hat es Poirot in ungleich mehr Romane und Kurzgeschichten geschafft als seine „Kollegin“. Poirot: Der gepflegte Belgier weiterlesen